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Herbizid / herbizide Wirkung

Herbizid = herba (lat.) = Kraut o. Gras und caedere (lat) = töten

Mit herbizider Wirkung ist die Eigenschaft bestimmter, meist chemischer Stoffe gemeint, die Pflanzen (Wild- oder Unkräuter), hemmen oder abtöten, meistens gemeint im Sinne des Pflanzenschutzes. Als Herbizid wird daher ein solches Mittel bezeichnet, das diese Eigenschaften hat, ungewünschten Pflanzenbewuchs abzutöten (Pflanzenvernichtungsmittel).

Es gibt natürliche und chemisch hergestellte Herbizide. Während viele Pflanzen ebenfalls solche Gifte in natürlicher Form herstellen, um sich gegen andere Pflanzen zu wehren, werden vom Menschen chemische Präparate für die Landwirtschaft und den Gartenbau entwickelt und dort verwendet. Die Wirkungsweisen sind von Mittel und Präparat abhängig und können sehr unterschiedlich funktionieren.

Im Gartenbau und der Landwirtschaft werden Herbizide eingesetzt, um Anbauflächen von anderen Pflanzen zu befreien, oder Bestände von Kulturpflanzen durch gezielten Einsatz sauber zu halten von sogenanntem Beikraut oder umgangssprachlich Unkraut. Es gibt Herbizide, die nur bestimmte Arten oder Pflanzengruppen erfassen und töten, so dass andere bestehen bleiben. So tötet z.B. das Herbizid Banvel nur zweikeimblättrige Pflanzen ab, aber keine einkeimblättrigen - also Gräser. Dadurch können diese Mittel schadlos im Getreidebau eingesetzt werden (schadlos bezieht sich dabei auf das Überleben der Kulturpflanzen, nicht auf eventuelle Rückstände in Lebensmitteln).

Durch Genmanipulation wurden zudem Maissorten gezüchtet, die resistent sind gegen sogenannte Glyphosate, wie sie in Unkrautvernichtungsmitteln enthalten sind wie Round Up.

Mehr dazu unter Pflanzenschutzmittel

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