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Kambium & Kallus

Was bedeutet Kambium?

Kambium ist ein junges, teilungsfähiges Gewebe, das zwischen dem Xylem und Phloem der Bäume sitzt. Diese Wachstumsschicht nennt man auch Kambiumring, und sie ist für das sekundäre Dickenwachstum von zweikeimblättrigen (monokotylen) Bäumen und Sträuchern verantwortlich, also für die Entstehung von Jahresringen.

Das Gewebe ist nach innen von Xylem (Holzteil), und von außen vom Phloem (Bastteil) umgeben. Das sind die Leitungsbahnen.

Im Spätsommer/Herbst teilt sich das Gewebe und bildet um den bisherigen Holzstamm des Baumes einen neuen Ring aus Leitungsbahnen, den neuen Jahresring, der je aus einer neuen Schicht Bast nach außen, und Holzteil nach innen besteht.

  • Der Basteil bildet nach außen mit jeder älteren Schicht erst die Korkschicht und dann die Rinde.
  • Die Ringe des Holzteils werden erst zum Splintholz, und später, wenn älter und abgestorben, zum Kernholz.

Was bedeutet Kallus?

Der Kallus ist ein Wundgewebe (undifferenzierten, parenchymatischen Zellkomplexe), das bei verholzten Bäumen aus dem Kambium entsteht und bei krautigen Pflanzen aus dem Parenchym (Zellgewebe der Hautzellen).

Er entsteht immer dort, wo Pflanzen verletzt werden und hat die Aufgabe, diese Wunden zu überwallen. Das Kallusgewebe verschließt die Wunde und verhindert so das Faulen des darunter liegenden Gewebes oder Holzes.

Die Kallusbildung und Wundheilung bei Bäumen, z.B. Ost, wird durch das Belassen von kleineren Trieben oder Ästen in der Nähe von Schnittstellen angeregt.

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