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Hahnenfuß, Kriechender

(Ranunculus repens)

Eigenschaften des Kriechenden Hahnenfuß

Der Kriechende Hahnenfuß erreicht eine Größe von 10 bis 50 cm. Er bildet ganz ähnlich wie Erdbeeren kriechende Ausläufer, die an den Blattbasen Knoten bilden, an denen sich neue Wurzeln bilden können. Daher der Name, denn an jedem Knoten kann sich eine neue halbrosettenartige Pflanze bilden, die weitere Ausläufer über den Boden schiebt. Vor allem im Rasen kann er sich sehr ausbreiten.

Die Blütezeit beginnt im Mai und endet im August. In dieser Zeit sieht man die für Hahnenfüße typischen Butterblumen. Die Wurzeln reichen bis 50 cm in die Erde hinein. Die Samen sind im Boden sehr lange keimfähig.

Frisch sind die Hahnenfußpflanzen giftig. Ihr Saft kann Hautreizungen hervorrufen. und der Saft der Stängel kann Hautreizungen verursachen.

Der Kriechende Hahnenfuß bevorzugt feuchten, humushaltigen und schweren, nährstoffreichen Boden, aber immer lieber ein saures und nasses Milieu. Er zeigt Kalkmangel an, auch auf steinigen oder leicht sauren Lehmböden und Ton-Böden. Er verträgt sowohl Bodenverdichtungen als auch zeitweilige Überflutungen.

 

Bekämpfung des kriechenden Hahnenfuß

Kriechender Hahnenfuß lässt sich sehr einfach mit der Hacke entfernen, sofern sie tief genug gehen, um ausreichend Wurzeln mit zu erwischen.

Zudem kann man den für Hahnenfuß idealen pH-Wert ändern und den Boden leicht aufkalken und durch Zugabe von Sand weiter auflockern und durchlässiger machen, denn je feuchter, saurer und dichter ein Boden ist, desto mehr und schneller verbreitet sich der Hahnenfuß. Ein Anbau von Lupinen und Kartoffeln unterdrückt den Hahnenfuß, während Margeriten oder Erbsen den Hahnenfuß vertreiben können.

Im Rasen kann mit Nagelschuhen oder einer Stachelwalze Luft in den Boden gebracht werden.

Liste der wichtigsten Wurzelunkraut–Arten

Zu den häufigsten Wurzelunkräutern zählen vor allem folgende Pflanzen:

Acker-Kratzdistel  |  Ackerminze  |  Acker-Schachtelhalm (Zinnkraut)  |  Ackerwinde  |  Brennnessel  |  Giersch  |  Efeu-Gundermann  |  Günsel  |  Kriechender Hahnenfuß  |  Weißklee  |  Löwenzahn  |  Quecke  |  Wegerich (Spitz-, Weide- und Breitwegerich)  |  Zaunwinde

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