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Marienkäfer | 22 Punkt-Marienkäfer

(Psyllobora vigintiduopunctata)

Welchen Nutzen haben 22 Punkt-Marienkäfer?

Lebensweise und Nutzen

Anders als andere Marienekäfer, deren Larven und erwachsenen Tiere in der Regel Läuse fressen, frist der Gelbe - oder auch genannt 22 Punkt-Marienkäfer, den Pilzrasen des echten Mehltau.

Man erkennt den Gelben Marienkäfer an seiner leuchtend gelben Farbe, und den elf Punkten die er auf jeder Flügelseite trägt. Insgesamt also 22 Punkte. Die Punkte auf dem Nackenschild werden nicht mitgezählt.

Lebensweise und Nutzen des 22 Punkt-Marienkäfer

Der gelbe Marienkäfer legt seine Eier auf von echten Mehltau befallenen Pflanzen ab. Wenn seine Larven schlüpfen, können Sie sich auf diese Weise gleich von dem Pilzrasen des echten Mehltau ernähren. Die Larven und auch die adulten Tiere des Gelben Marienkäfer weiden allerdings nur den Pilzrasen des echten Mehltau ab. Andere Pilzarten, wie falscher Mehltau, Grauschimmel (Botrytis cinerea) oder ähnliche Pilze, werden von ihnen nicht gefressen.

Einen starken Befall von echtem Mehltau an Pflanzen können auch diese kleinen Pilzfresser sicherlich nicht allein bekämpfen. Aber bei schwachem Befall zeigen Sie sicherlich schon ihre Wirkung. Auf jeden Fall sind es Nützlinge die im Garten gern gesehen werden. Bei einem starken Befall von echtem Mehltau sollten Sie ohnehin überprüfen, ob der Standort der befallenen Pflanzen der richtige für die jeweilige Pflanzenart ist. Unter Umständen sind es einfach Trockenheit oder ein falscher Boden, der die Pflanzen schwächt, und so dafür sorgt, dass sie schneller von Parasiten, wie zum Beispiel dem echten Mehltau befallen werden.

Schutztechniken des 22 Punkt-Marienkäfer

Wird der gelbe Marienkäfer bedroht oder berührt klappt er seine Beine zusammen und lässt sich einfach auf die Erde fallen.

Der gelbe Marienkäfer ist zudem nicht wehrlos. Schon seine auffällige Färbung mit den schwarzen Punkten prophezeit Vögeln und anderen Fressfeinden nicht unbedingt Gutes. Denn er verfügt auch über eine chemische Abwehr. Wird der Käfer versehentlich von Hunden oder absichtlich von Fressfeinden in den Mund genommen, sondert er aus seinen Beingelenken ein unangenehm stinkendes Sekret ab, das selbst Vögel und andere Tiere sofort dazu bringt, den Käfer angewidert wieder auszuspeien. Das kommt vermutlich selten vor, da die meisten Tiere aufgrund der Warnfarbe des gelben Marienkäfers schon instinktiv wissen, dass dieses Tier keine fressbare Beute für sie darstellt.

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