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Rindermist

Eine Tonne Rindermist enthält rund 5 kg Gesamtstickstoff. Davon sind rund 15 bis 25% für Pflanzen sofort verfügbar, also +/- etwa 1 kg. Danach reduziert sich die Stickstofffreisetzung auf das für Humus bekannte Niveau, das je nach Boden und Temperaturen zwischen 1 - 3 % Freisetzung im Jahr schwankt.

In der Landwirtschaft sind Rindermist-Düngegaben von rund 30t je Hektar üblich. Das entspricht 3 kg je qm mit einem Stickstoffeintrag von etwa 15g.

siehe auch unter Stallmist

Frischen Mist nicht untergraben!

Frischer Mist darf immer nur oberflächlich eingearbeitet werden, und das am besten im Herbst, damit er verrotten kann. Er wird aber keinesfalls untergegraben. Unter Abschluss von Luft führt das sonst u.U. zu Fäulnis! Ähnliches gilt für nicht richtig reifen Kompost. Ausnahme bildet nur das Warmbeetoder Mistbeet (eine besondere Form des Frühbeets)

Frischen Mist niemals an Wurzeln!

Frischer Mist enthält zu viele schädliche Substanzen für die Wurzeln der Pflanzen. Er sollte daher stets sehr gut abgelagert und verrottet sein, bevor er an Pflanzen gebracht wird, oder unter Pflanzen bei Pflanzung.

Nährstoffgehalte verschiedener Stallmistarten

(in Gramm je Kg)

Art des
Stallmist

TS*in %Stickstoff
(N)
gesamt  /  NH4-N)
Phosphor
(P2O5)


Kalium
(K2O)


Magnesium
(MgO)


Kalzium
(CaO)



Pferdemist

256,50,53613

Rindermist

2450,436,71,73,5

Schafmist

2580,636,923,5

Schweinemist

236,50,564,51,94

Hühnermist

49297,82422622

Putenmist

451852016518

Stroh

866-31722,9

Kompost

7516-10,517,413,646,3

(Vergleichswerte)

* TS = Trockensubstanz

Der Anteil an Schwefel (S) liegt in etwa bei 10% des Anteils Stickstoff (N), also z.B. bei Rindermist bei 0,5.

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