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Rasenmäher Systeme

Benzingetriebener Rasenmäher

Laut „Statista“, dem führenden deutschen Onlineportal für Statistik, sind in Deutschland jährlich mehr als eine Millionen Rasenmäher im Gebrauch. Eingesetzt werden die Gartengeräte von verschiedensten Personengruppen – von Hobbygärtnern, über semi-professionelle Nutzer bis hin zu gewerblichen Anwendern, z.B. Gärtnereien und Galabauer. Da die genannten Gruppierungen unterschiedliche Anforderungen an einen Rasenmäher haben, bieten die großen Gerätehersteller heutzutage eine Vielzahl verschiedener Ausprägungen an. Die Auswahl ist so groß, dass es nicht leicht ist, den Überblick zu behalten.

Daher möchten wir in diesem Beitrag zunächst einmal eine Kategorisierung der verschiedenen Rasenmäher-Varianten vornehmen. Als erstes bieten wir Ihnen hier einen Überblick über die zwei wesentlichen Schneidsysteme von Rasenmähern. Danach erfolgt eine Vorstellung der verschiedenen Antriebsarten. Abschließend werden die beiden beliebtesten Rasenmäher-Typen in Deutschland, der Benzin- und der Akku-Rasenmäher, miteinander verglichen.

Kategorisierung von Rasenmähern

Rasenmäher gibt es mit zwei unterschiedlichen Schneidsystemen und verschiedenen Antriebsarten.

Schneidsysteme:

Grundsätzlich wird bei Rasenmähern zwischen Spindelmähern und Sichelmähern (inklusive dem Luftkissenmäher als Untervariante des Sichelmähers) differenziert. Die wesentlichen Unterschiede zwischen den beiden Ausprägungen liegen im Schneidsystem.

Spindelmäher

Ein Spindelmäher schneidet das Gras mit einer messerbesetzten Spindel, die sich unterhalb des Motors befindet und sich nach dem Vorbild einer alten Webmaschine propellerartig dreht. Spindelmäher werden traditionell eingesetzt, wenn kleinere Rasenflächen exakt geschnitten werden sollen. Weiterhin eignen sie sich aufgrund ihrer Kompaktheit auch für die Bearbeitung schwer zugänglicher Bereiche. 

Sichelmäher

Der Sichelmäher könnte auch als „der klassische Rasenmäher“ bezeichnet werden. Das Gras wird mit einem horizontal angebrachten, schnell rotierenden Messer, ähnlich wie bei einer Sense, abgeschlagen. Sichelmäher zeichnen sich zwar durch einen relativ ungenauen Schnitt aus, verfügen dafür aber über eine hohe Flächenleistung. Daher findet das Sichel-Schneidsystem auch in vielen Aufsitzmähern und Rasentraktoren Anwendung.

Rasenmäher im Einsatz

Antriebsarten:

Die im vergangenen Abschnitt eingeführten Spindel- und Sichelmäher werden von einer Vielzahl von Geräteherstellern in verschiedenen Ausprägungen und mit unterschiedlichen Antriebssystemen angeboten.

Handbetrieb

Insbesondere Spindelmäher werden auch heute noch großteils von Hand betrieben. Durch kräftiges Vor- und Zurückbewegen des Rasenmähers werden die Messer in Bewegung gebracht und das Gras dadurch sauber geschnitten.

Benzinmotor

Bei Benzin-Rasenmähern wird in der Regel zwischen Geräten mit Zweitakt- und Viertaktmotor unterschieden. Abhängig von der Funktionsweise des Motors, benötigt der Mäher ein bestimmtes Kraftstoffgemisch (siehe Tankdeckel des Gartengeräts).

Elektromotor (kabelgebunden)

Elektro-Rasenmäher werden mit Elektromotoren betrieben, die üblicherweise weniger leistungsstark sind als Verbrennungsmotoren. Die Zufuhr der Energie erfolgt über ein Stromkabel.

Akkumulator

Ebenso wie die klassischen Elektro-Mäher, werden Akku-Rasenmäher mit einem Elektromotor betrieben. Im Kontrast erfolgt die Energiezufuhr hier aber mittels eines Akkus. Vor einigen Jahren wurden hierfür noch Blei- oder Nickel-Cadmium Batterien verwendet. Die heutigen Akkus basieren alle auf der Lithium-Ion Technologie.

Benzin- und Akku-Rasenmäher im Vergleich

Bis vor ungefähr fünf Jahren wurde sowohl der Markt für Hobby- als auch für Profi-Rasenmäher von benzinbetriebenen Lösungen dominiert. Handbetriebene- ebenso wie Elektro-Rasenmäher waren Nischenprodukte. Bedingt durch die rasanten Fortschritte im Bereich der Lithium-Ion Technik hat sich die Situation in den letzten Jahren allerdings drastisch geändert. Akkubetriebene Mäher haben zum einen den manuellen und kabelgebundenen Lösungen Marktanteile abgenommen. Zum anderen konnten sie gegenüber den klassischen Benzinern aufschließen.

Heute ist der Markt daher im Großen und Ganzen zweigeteilt: auf der einen Seite die Benzingeräte, auf der anderen Seite die Akkulösungen. Im Folgenden sollen die beiden Varianten genauer analysiert und hinsichtlich ihrer Vor- und Nachteile bewertet werden. Dies erfolgt auf Basis einer Erweiterung des Ansatzes, der vom Gartengeräte-Portal Akkugärtner für die Bewertung und den Vergleich von Akku-Rasenmähern, entwickelt wurde.

Bewertungung
nach verschiedenen Kriterien:

Leistung

Benzinbetriebene Lösungen haben im Normalfall einen stärkeren Motor als Akkugeräte und sind somit leistungsfähiger. Die Vorteile dessen zeigen sich insbesondere unter erschwerten Mähbedingungen, z.B. bei hohem und nassem Gras oder in Hanglagen.

Ausdauer

Im Kontext der Ausdauer von Lithium-Ion Akkus wurden in den letzten Jahren große Fortschritte erzielt. Trotzdem müssen auch die besseren Akkus nach ca. zwei Stunden gewechselt werden. Eine Tankfüllung eines Benziners reicht dahingegen für mehrere Arbeitsgänge aus.

Umweltverträglichkeit

Im Gegensatz zu Benzin-Rasenmähern, stoßen Akku-Rasenmäher beim Betrieb keinerlei Schadstoffe aus und stellen somit keine Belastung für die Umwelt dar. Darüber hinaus sind Akkugeräte, aufgrund des Elektro-Motors, sehr viel leiser als Benziner.

Ergonomie

Da Akku-Rasenmäher normalerweise kleiner als Benzingeräte sind, bieten sie mehr Flexibilität bei der Anwendung, z.B. beim Mähen von verwinkelten Abschnitten. Da sie außerdem leichter sind, lassen sich akkubetriebene Mäher in der Regel auch komfortabler führen.

Kosten

Die Anschaffungskosten für einen Benziner sind für gewöhnlich geringer als für einen Akku-Rasenmäher. Im Kontext der Betriebskosten hat jedoch das Akkugerät klar die Nase vor, da die laufenden Kosten nur bei etwa 10-20 Euro im Jahr liegen (abhängig von Stromkosten und -verbrauch).

Dies ist ein Gastbeitrag vom Akku-Gartengeräte Ratgeberportal „Akkugärtner“, betrieben von der AOR UG (haftungsbeschränkt).

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