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Rigolen

Welche Arten von Umgraben gibt es noch?

Methoden der
Bodenbarbeitung


Neben dem Umgraben gibt es noch das Rigolen. Das ist ein besonders tiefes Umgraben, bei dem zwei und sogar bis drei Spatentief in mehreren Schichten umgegraben wird. Ursprünglich hatte man diese Methode vor allem in Holland angewandt, um dem Meer entrissene Flächen urbar zu machen. Heute macht das kaum noch jemand. Ein Anwendungsbereich wäre jedoch, um bei besonders verdichteten Böden wieder einen ertragreichen Acker herzustellen.

Beim einfachen Rigolen (zwei Spatenstich tief) schaffen Sie zwei Gräben.

  1. Graben 1 heben Sie zwei Spatenstiche tief aus, und verfahren damit wie beim Umgraben, indem Sie ihn ans andere Ende des Beetes schaffen.
  2. Dahinter legen Sie eine zweite Grabenreihe einen Spatenstich tief an und verfahren genauso. Sie haben nun eine Stufe.
  3. Jetzt stechen Sie am Graben 2 eine weitere Reihe des oberen Bodens ab und füllen diesen kopfüber in den Graben 1, so dass die oberste Schicht nach ganz unten kommt.
  4. Danach steigen Sie in den Graben und stechen entlang des Grabens 1 eine weitere Reihe des unteren Bodens ab, und füllen diese über die davor gelegte Schicht des oberen Bodens.
  5. Wichtig ist, dass Sie sich dabei immer die Stufe erhalten und abwechselnd immer erst oben eine Reihen wegnehmen und dann im Graben unten eine Reihe, dann wieder oben und wieder unten, usw. So kommt der gesamte Boden zwei Spatenstich tief komplett um 180° gewendet in die Erde.
  6. Am Ende füllen Sie die Rinne wieder mit dem zu Anfang entnommenen Aushub auf, wobei Sie darauf achten, dass auch hier der Oberboden ganz nach unten kommt.

Haben Sie den richtigen Spaten zur Hand? Der richtige Spaten ist vorne breiter und oben schmaler. Leider sind die meisten Spaten, die man in Baumärkten kaufen kann, nicht so geformt, was das Arbeiten deutlich schwieriger macht. Zudem ist wichtig, ob Sie besser mit einem D- oder T-Griff arbeiten können. Mehr dazu finden Sie unter Spaten.

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