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Fruchtwechsel / Fruchtfolge

Eines der wichtigsten Elemente beim biologischen Anbau von Gemüse ist die Fruchtfolge

Wer sich nicht ärgern will über schlechte Ergebnisse oder Schädlingsbefall im Gemüsebeet oder wer auf chemische Mittel verzichten möchte, für den ist die Fruchtfolge ein sehr wichtiges Element im Garten. Denn die Planung der Beetbepflanzung dient nicht allein der optimalen Ausnutzung von Platz und Nährstoffen, sondern auch der Vermeidung von Krankheiten und Schädlingen im Beet. Der Fruchtwechsel oder auch Fruchtfolge genannt, ist neben der Mischung von Kulturpflanzen im Beet die wohl wichtigste Waffe im biologischen Gartenbau, um Schädlingsbefall und Krankheiten an Pflanzen zu vermeiden.

So kann z.B. Rainfarn (Tanacetum vulgare) zwischen Kartoffeln Drahtwürmer und andere Schädlinge abschrecken. Werden Kartoffeln hingegen über mehrere Jahre immer wieder auf demselben Beet angebaut, so reichern sich im Boden schnell Drahtwürmer oder die Erreger der Kraut- und Knollenfäule (Phytophthora infestans) an. Aus diesem Grund sollen auch Tomaten nicht auf Kartoffeln folgen, da sie vom gleichen Erreger angegriffen werden. Gleiches Prinzip gilt für Kohlgewächse, die bei häufigem Anbau auf demselben Beet schneller an der Kohlhernie erkranken werden.

Durch den regelmäßigen Wechsel der Kulturen, werden Krankheiten und Schadorganismen in Schach gehalten oder durch den gezielten Anbau antagonistisch wirkender Gemüsearten und Kräuter sogar vertrieben.

Vermieden werden sollte grundsätzlich der Anbau von Gemüse aus ein und derselben Pflanzenfamilie.

Die Namen der wichtigsten Gemüse-Familien und das dazugehörende Gemüse finden Sie unter Gemüse | Familien und Arten

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