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Der Garten im November

Im November wird endgültig winterfest gemacht

...auch die Nächte werden langsam kälter und allmählich droht auch der Frost. Die Gartensaison neigt sich dem Ende entgegen. Es wird klar Schiff gemacht und aufgeräumt, Ordnung gemacht. Vieles wird noch etwas zurechtgeschnitten und vor allem die Wasserhähne draußen müssen bald schon entwässert und abgedreht werden, damit der Frost sie nicht zum platzen bringt.

Aber noch ist die Gartensaison nicht ganz vorüber. Es sind noch einige Dinge zu ernten, zu pflanzen und winterfest zu machen. Einige Stauden werden geschnitten und manche schöne Staude mit zierreichen Fruchtständen bleibt noch bis in den Winter stehen. Sie sehen besonders schön aus, wenn sich der Reif im Winter an ihnen fängt.

Botansicher Garten in Berlin im Herbst

Mit dem Fallen der letzen Blätter läutet der November den Winter auch hier im Botanischen Garten von Berlin langsam ein.

Aktuell / Wichtig

...nicht vergessen!


Der Winter kommt

Der Garten wird langsam auf den Winter vorbereitet
  • Balkon- und Kübelpflanzen

    Jetzt ist es soweit. Alle Balkon- und Kübelpflanzen gehören spätestens jetzt ins Winterquartier. Je nach Höhenlage oder Region kommen im November die ersten handfesten Fröste. Das vertragen zwar einige Kakteen, Euphorbien und auch viele mediterrane Pflanzen wie Oleander noch, aber für Geranien, Yucca- und andere Palmen ist das zu kalt und sie nehmen schaden.

    Wie und wo Sie Ihre Lieblinge am besten einlagern:
    ...mehr dazu unter Überwinterung in Haus und Wintergarten

  • Schneelast - Bruch

    Kletterosen und kleine Buchsbaumhecken, aber auch einige Koniferen leiden schnell unter der kommenden Schneelast und werden auseinandergedrückt, verformen sich oder brechen ganz oder in Teilen ab. Schützen Sie die Kletterosen oder Buchsbäume vor Bruch durch Schneelast, indem Sie gefährdete bzw. exponierte Exemplare mit einem Jutetuch (Jutegewebe aus dem Baumarkt oder Gartencenter), einer Schnur, Vlies oder einem anderen Material leicht zusammenbinden und Stabilität geben.

  • Winterfest im Garten

    Auch einige Pflanzen, die im Garten überwintern, sollten dennoch geschützt und winterfest gemacht werden, denn nicht alle sind vollständig winterhart. Zum Beispiel Rosen, und besonders Stammrosen, Bartblumen (Caryopteris clandonensis) oder Glanzmispel (Photinia x fraseri 'Red Robin') sind nicht sehr winterhart. Auch Lavendel oder andere mediterrane Pflanzen, die draußen überwintern, wollen einen Schutz.

Weitere Themen zum Winterschutz

Ernte im November

  • Gemüse einlagern

    Das meiste, was im Garten geerntet wird, muss auch irgendwie gelagert werden, da nicht alles gleich verzehrt werden kann oder soll.

  • Wie lagere ich richtig?

    • Das Einlagern beginnt mit der richtigen Ernte. Sie sollten an trockenen Tagen ernten, damit Sie nicht unnötig Erde und Feuchtigkeit ins Lager tragen.

    • Putzen Sie das Gemüse vor dem Einlagern indem Sie alle alten, welken Blätter und sonstige überflüssige oberirdische Pflanzenteile entfernen, und reinigen Sie es mit einer Bürste von anhaftender Erde. Gewaschen wird kein Gemüse vor dem Einlagern.

    • Schadhafte Pflanzen mit Wunden oder faulen stellen werden je nach Grad eingekocht oder anderweitig verarbeitet und haltbar gemacht (einfrieren, trocknen, etc.), verzehrt oder verkompostiert. Ins Lager kommt nur die gesunde, reife und unbeschädigte Ernte. 

    • Die idealen Orte zum einlagern von Gemüse sind Erdmieten, kühle Keller, Frühbeetkästen und kalte Lagerräume im Haus.

    • Für die Lagerung von Gemüse sind Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt ideal, also 2 bis 6 Grad Celsius in der Regel und eine hohe Luftfeuchtigkeit von 85 bis 95%. Ausnahmen machen einige Gemüse Sorten wie z.B. Kartoffeln, die nicht unter 5°C fallen sollten und auch weniger feucht zu lagern sind, da sie unter 5°C aus stärke Zucker zu produzieren beginnen und dann nicht mehr schmecken oder faulen.

  • Welche Sorten lassen sich besonders gut lagern?

    Je nach Art von Gemüse ist die Lagerung einfacher oder schwieriger. Einfach zu lagern sind

    • Weißkohl

    • Porree

    • Sellerie

    • späte Sorten von Möhren bzw. Karotten

    • Kartoffeln lassen sich ebenfalls gut lagern, wenngleich auch weniger kühl und feucht.

Aussaat & Pflanzung im November

Gemüse auf der Fensterbank erfolgreich vorkeimen
Gemüse erfolgreich vorkeimen

Das 1x1 der richtigen Aussaat

Richtig aussäen bei Vorzucht oder Freilandaussaat

Tipps und Häufige Fehler - was bei einer erfolgreichen Aussaat von Gemüse und anderen Pflanzen zu beachten ist

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Nutzgarten

Aussaat

  • Anbau unter Glas

    • Im Gewächshaus und Folientunnel geht der Anbau noch ein wenig weiter. Spinat, Feldsalat und andere Kulturen benötigen jetzt ausreichend Belüftung, damit sich im Gewächshaus kein Pilzkeime breit machen.
    • Zudem können Rucola, Löffelkraut und Portulak noch ausgesät werden.

Pflanzung


Ziergarten

  • Pflanzzeit für sommergrüne Gehölze

    Nachdem der Oktober vergangen ist, der sich für die Pflanzung von Sträuchern und Bäumen weniger gut eignet, beginnt mit dem November und nachdem das Laub abgefallen ist, die ideale Pflanzzeit für sommergrüne Gehölze, also von Bäumen und Ziersträuchern bis hin zu Obstbäumen und Obststräuchern, die nicht immergrün sind, sondern im Herbst ihr Laub abwerfen.

    Das gleiche gilt auch für laublose Hecken. Immergrüne Hecken aus Nadelbäumen sollten Sie am besten erst im Frühjahr pflanzen – ideal für sie ist aber der September, spätestens Oktober. Für alle laubabwerfenden Sorten ist von jetzt an bis ins Frühjahr, kurz bevor es grün wird, die beste Pflanzzeit, außer wenn Frost herrscht.

    • Pflanzung

      Das Pflanzloch sollte im Idealfall immer doppelt so breit und tief sein, wie der Wurzelballen oder bei wurzelnackten Pflanzen (ohne Erdballen) der Wurzeldurchmesser. Lockern Sie den Boden unten im Pflanzloch gut auf durchmischen Sie ihn mit Kompost oder anderen organischen Düngern.
      Tipp: Viele Heckenpflanzen und junge Laubgehölze sind wurzelnackt meist viel preiswerter und benötigen oft keinen Ballen - mit Ausnahme natürlich Koniferen.

    • Tipp zur Sortenreinheit

      Wenn Sie bzgl. der Sortenreinheit Sicherheit wollen, sollten Sie beim Kauf immer auf Produkte aus Markenbaumschulen achten und insbesondere beim Obst auf das Markenetikett des Bundes deutscher Baumschulen (BdB). Am besten sind natürlich Bäume der Güteklasse A. Auf dem Etikett muss neben dem Sortennamen auch die verwendete Unterlage stehen und bei eventueller Zwischenveredelung auch diese angegeben sein.

      ...mehr über richtiges Pflanzen unter Pflanzung - allgemeine Grundlagen

    • Pflanzschnitt

      Vor oder nach dem Pflanzen sollten Sie die Kronen und Wurzeln von Bäumen und Sträuchern sowie Heckenpflanzen schneiden - das ist sehr wichtig. Vor dem Winter kann der Schnitt aber auch dazu führen, dass der Frost in die Schnittstellen geht und die Pflanzen Schaden leiden. Schneiden Sie darum vor oder im Winter gepflanzte Bäume im Frühjahr, aber in jedem Fall vor dem Austrieb.
      Vor dem so oft empfohlenen Verstreichen der Schnittwunden mit Baumwachs oder gar Lackbalsam und ähnlichem, raten wir ab, da sich darunter nur ideale Bedingungen für Pilze bilden.

      Lesen Sie mehr über den richtigen Schnitt unter
      Baumschnitt & Kronenschnitt
      Pflanzschnitt
      Obstbaumschnitt

    • Welche Düngung bei Pflanzung?

      Um die Wurzelbildung zu fördern empfiehlt es sich bei der Herbstpflanzung oder Winterpflanzung eine kleine Kali Gabe zu geben. Das stärkt die Abwehrkräfte der Pflanzen und macht sie härter für den Winter. Bei der Frühjahrspflanzung verwenden Sie am besten Kompost und Hornspäne, die Sie mit ins Pflanzloch geben und untermischen. Mineralische Düngemittel geben Sie bitte erst nach dem Anwachsen und im ersten Jahr sehr, sehr vorsichtig.

  • Balkonkästen Winterbepflanzung

    Auch über den Winter kann man den Balkon und die Balkonkästen schön zieren. Hier bieten sich die klassischen Herbstblüher an, die Sie in jedem Gartencenter und vielen Baumärken erhalten. Da sind u.a. Erica und Calluna (Eriken und Callunen), Astern und Chrysanthemen.

    Das Ganze kann man schön mit kleinen Nadelgehölzen abrunden und je nach Geschmack mehr oder weniger Weihnachtlich ausgestalten.
    • Richtige Kästen für den Winter

      Wichtig dabei ist nur, dass Sie die Pflanzen einigermaßen Frostsicher pflanzen. Nehmen Sie dazu erst einmal tiefe und breite Kästen. Füllen Sie diese mit Blumenerde und pflanzen Sie die Blume nicht zu dicht mit den Wurzelballen an den Gefäßrand, damit sie dort nicht zu sehr mit dem Frost in Kontakt kommen.

    • Wässern

      Gießen Sie die Pflanzen regelmäßig, damit Sie ihnen nicht vertrocknen. Sind die Kästen und Wurzelballen nach starken Frösten durchgefroren, wird nicht mehr gegossen. Sobald es aber wieder wärmer werden sollte bzw. die Erde in den Kästen nicht durchgefroren sein sollte, brauchen die Pflanzen Wasser (beispielsweise, wenn es im November oder Anfang Dezember stark friert und es um Weihnachten wieder offen ist).

    • Keine Düngung

      Gedüngt werden die Pflanzen in den Balkonkästen nicht.

  • Blumezwiebeln

    Es ist nach wie vor noch Zeit, Blumenzwiebeln von Tulpen, Krokussen oder Narzissen und vielen anderen Frühjahrsblühern zu pflanzen bzw. zu stecken.

  • Stauden teilen und pflanzen

    Auch Stauden können noch bis Mitte November geteilt und gepflanzt werden.

  • Wildsträucher durch Steckhölzer vermehren

    Einige Wildsträucher und Wildfruchtarten können vor dem Winter durch Wintersteckhölzer vermehrt werden. Dazu gehören u.a. Holunder, Sanddorn und japanische Zierquitten.

    Schneiden Sie möglichst gesunde, kräftige und gerade, einjährige Triebe aus den Pflanzen heraus und schneiden Sie daraus etwa 25 cm lange (eine Länge der Gartenschere) Steckhölzer. Ideal ist, wenn das Steckholz unten kurz unter einer Knospe, und oben kurz über einer Knospe geschnitten wird.

    Die Steckhölzer stecken Sie dann in ein gut vorbereitetes Beet (tief gelockert und mit Kompost angereichert wäre nicht schlecht). Das Steckholz wird der ganzen Länge nach gesteckt, nur die oberste Knospe darf dabei herausschauen.

    Decken Sie sie über den Winter mit etwas Mulch ab, das hält sie warm. Halten Sie die Erde um die Steckhölzer immer gut feucht, dann wachsen Sie gut an und treiben aus, sobald es wieder warm wird.

Pflegearbeiten im November

  • Rasen

    Halten Sie den Rasen immer frei von Laub. Laub wirkt wie Mulch auf dem Rasen und ist ein wahrer Rasenkiller. Zu denken, das Laub schütze den Rasen vor Frost ist fatal und geht nach hinten los. Im Gegenteil. Schon binnen weniger Tage können gelbe Verfärbungen auftreten und nach einigen Wochen kann der Rasen an einigen Stellen abgestorben sein. 

    Dabei kommt es auch auf die Laubart an, die auf Ihrem Rasen liegt. Lindenlaub oder das von Pappeln ist oft weniger schlimm als das von Eichen mit ihrem Gerbstoffen oder am schlimmsten, das von Wallnüssen. Das Laub und die Früchte von Wallnüssen enthalten Stoffe, die jede Konkurrenz unter dem Baum abtöten soll. Also lieber regelmäßig schnell harken.

    ...mehr zum Thema Rasen

Düngung im November

  • Beete - Wintervorbereitung und Düngung für's kommende Jahr

    Sie haben drei gute Varianten, wie Sie Ihre Beete winterfest machen und für den Frühling bzgl. Nährstoffen vorbereiten. Wie Sie sich entscheiden, hängt im wesentlichen davon ab, was für einen Boden Sie haben und was im nächsten Jahr dort stehen soll.

    • Gründüngung

      Noch ist es nicht zu spät für bestimmte Gründünger. Wintergerste oder Winterweizen lassen sich jetzt noch aussähen, desgleichen auch Dinkel. Gründünger bringen nicht nur Nährstoffe in den Boden sondern verbessern die Bodenqualität auch dadurch erheblich, indem sie in den Boden wurzeln. Die auf diese weise entstehende Krümelstruktur ist sehr viel langlebiger als die Bodengare, die alleine durch den Frost entsteht, denn letztere ist nicht sehr langlebig und vor allem nur bei schweren Böden sinnvoll. Durch Regenwürmer und andre Bodenlebewesen zersetzte Gründüngung schafft einen ausdauernden Nährstoffvorrat. Gründüngung empfehlen wir besonders für alle Böden, insbesondere aber für schwere Böden.

      ...mehr zum Thema Gründüngung

    • Mulch

      Gleiches wie für Gründüngung gilt übrigens auch für Mulch mit Laub oder Stroh. Legen Sie es bis zu einer Hand breit auf die Beete aus. Gerade auf leichten Böden kann man so Verwehungen von Feinteilen und Nährstoffen auf der Oberfläche von sonst kahlen Beeten vermeiden.

      ...mehr zum Thema Mulch

    • Kompost

      Auch Kompost bringt Nährstoffe in den Boden, fördert das Bodenleben und schützt die Oberfläche. Bringen Sie Kompost in einer ein bis zwei Zentimeter dicken Schicht aus. Allerdings empfehlen wir diesen wertvollen und mit Arbeit verbundenen Rohstoff lieber erst gegen Ende des Winters auszubringen. Zwar schützt der Kompost auch gegen Frost und Verwehungen, es gehen aber gerade durch Verwehungen mitunter schon Nährstoffe über den Winter verloren. Sie sollten den Kompost daher immer gleich einarbeiten und den Boden ansonsten der Frostgare überlassen oder die Ausbringung von Kompost mit der Aussaat von Gründüngern (s.o.) kombinieren.

      ...mehr zum Thema Kompost

  • Rosen düngen

    Rosen können Sie vor dem Winter mit Mist von Pferden oder Rindern rund um die Veredelungsstelle abdecken. Der Mist schützt und wärmt die Rosen und liefert zudem Nährstoffe, die bis zum Frühjahr gut zur Verfügung stehen. Der Rindermist oder Pferdemist sollte aber einigermaßen abgelagert sein und nicht zu frisch. Sie können auch mit Kompost abdecken, und zur Not auch mit Stroh. Torf enthält keine Nährstoffe. Er mag die Pflanzen wärmen, aber ist als seltene Ressource zu schade dafür.

    ...mehr dazu finden Sie unter Überwinterung frostempfindlicher Pflanzen im Garten

  • Kali düngen vor dem Winter

    • Um die Wurzelbildung von Pflanzen zu fördern und um sie winterfest zu machen, empfiehlt es sich eine kleine Kalidüngung vorzunehmen. Das stärkt die Zellen, entwässert das Holz der Pflanzen und fördert so insgesamt die Frosthärte und die Abwehrkräfte der Pflanzen für den Winter.
    • Insbesondere immergrüne Pflanzen danken es Ihnen, da sie mit den Blättern oder Nadeln mehr unter der Verdunstung bei Frost und Trockenheit leiden, als laubabwerfenden Gehölze.
    • Verteilen Sie aber auch im Wurzelbereich frisch im Herbst oder Winter gepflanzter Gehölze etwas Kalidünger, um sie für den Winter zu stärken.
    • Verwenden Sie hierzu Patentkali (Kalimagnesia). Ebenfalls ein guter Kalilieferant ist Asche aus dem eigenen Kamin, sofern Sie keine Kohle oder andere schadstoffbelasteten Dinge verbrennen, sondern nur sauberes Holz.

    ...mehr dazu unter Kalium

  • Keine Volldünger!

    Im Herbst und eigentlich schon ab August sollte kein Volldünger oder ähnliches verwendet werden, da es die Pflanzen gefährdet.

    Das und was Sie sonst noch nicht tun sollten im Garten im Winter finden Sie unter
    Was Sie vor dem Winter nicht tun sollten!

mehr zum Thema Düngung

unter Dünger / Düngemittel und Nährstoffe

Pflanzenschutz im November

  • Pflanzenschutz / Winterschutz

    Der wichtigste Pflanzenschutz, der im November ansteht, ist das Winterfest-Machen des Gartens. Hier sind Rosen gemeint und andere eher empfindliche Pflanzen wie einige Stauden etc. die einen Winterschutz benötigen oder gegen drückende Schneelasten geschützt werden müssen. Aber auch mediterrane Pflanzen in Kübeln müssen geschützt oder reingeholt werden.

    Was sie wie am besten winterfest machen finden Sie unter
    Aktuelles / Wichtig
    Winterschutz & Winterlager

Schnittarbeiten im November

  • Rosen

    Schneiden Sie Ihre Rosen auf Winterlänge zurück.

    • Das bedeutet, Sie entfernen bei Rosen alle langen Triebe und bringen Sie auf ein ansehnliches Maß, so dass sie im Winter nicht so staksig aussehen.
    • Der eigentliche Rückschnitt erfolgt erst im Frühjahr mit der Forsythienblüte, da sonst der Frost in die Schnittstellen zieht und Ihre Rosen absterben lässt.
    • Beetrosen werden daher je nach natürlicher Stärke ihrer Art auf Kniehöhe bis einen Meter glattgeschnitten.
    • Strauch und Kletterosen lassen Sie am besten in Ruhe oder entfernen nur Triebe, die stören.
  • Stauden

    • Schneiden Sie oberirdisch bereits abgestorbene oder absterbende Stauden auf ihre Winterlänge zurück. Aber nicht alle Stauden sind zwingend zu schneiden. Einige bieten mir ihrem Fruchtschmuck und Samenkapseln noch einen attraktiven Zierwert im Garten, besonders dann, wenn der Reif sich auf sie legt.
    • Der Schnitt der anderen Stauden bedeutet, dass Sie rund ein Drittel bis die Hälfte des oberen toten Materials entfernen.
    • Stauden, die ohnehin bis zum Boden abgestorben sind und sich bereits in ihr unterirdisches Reich zurückgezogen haben, lassen Sie auch zu mindestens einem Drittel, eher die Hälfte stehen, damit Ihnen dort nicht der Frost reingreift und die Pflanzen tötet.
    • Was noch grün ist kann noch ein wenig warten.
  • Baumschnitt

    Mit dem Schnitt an Bäumen, insbesondere Obstbäumen warten Sie lieber bis vor dem Treiben im Frühling. Es besteht sonst die Gefahr des Erfrierens an den Schnittstellen.

  • Gebüsche und Hecken vor dem März schneiden

    Wichtig: Vogelbrutzeit im März beachten!
    Am 01. März beginnt die offizielle Vogelbrutzeit. Wenn Ihnen ihre Singvögel am Herzen liegen, schneiden Sie am besten noch schnell Ihre Hecken oder Sträucher, bevor darin Vögel nisten.

    Ansonsten sollte man nach Beginn der Vogelbrutzeit möglichst nicht mehr schneiden, um die angenehmen und nützlichen Tiere nicht unnötig zu verschrecken oder am brüten zu hindern. Es ist zwar nicht verboten, nach sorgfältiger Prüfung der Hecken, diese auch später noch zu schneiden. Solange keine Vögel darin nisten, spricht auch gar nichts dagegen. Der Schnitt sollte aber auch dann nur schonend erfolgen und darf nur der Pflege, Gesunderhaltung oder Formerhaltung dienen.

    Ein starker Rückschnitt, das Fällen von Bäumen oder ein auf den Stock setzen, ist jedoch nach dem 01. März gesetzlich verboten.

    Die Brutzeit endet offiziell mit dem 30. September.
    ...hier können Sie den genauen Wortlaut im Gesetz nachlesen.

mehr zum Thema Schnitt finden sie unter Schnittmethoden

Baumschutzverordnung

Wenn Sie im Garten Bäume durch fällen beseitigen wollen, ist die Winterzeit am besten geeignet, insbesondere dann, wenn Sie das Holz auch nutzen wollen. Beachten Sie dabei aber die gültigen Baumschutzverordnungen, um keinen Ärger zu bekommen. Zudem beginnt am 01. März die Vogelbrutzeit.

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Was im November blüht

  • Besonders hervorzuhebende Blühpflanzen im November

    Jetzt im Herbst werden blühende Pflanzen rar. Aber es gibt noch welche, die Sie im Garten pflanzen sollten, wenn Sie auch im Herbst noch blühendes im Garten haben wollen.

    Hier finden Sie ein paar klassische Spätsommerblüher und Herbstblüher, mit denen Sie Ihren Garten ergänzen sollten.

    - Einbau Modul Pflanzenliste alles was im November blüht -

    • Astern

    • Eriken

    • Callunen

    • Chrysanthemen

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